LEBEN:

SCHULBILDUNG

Man lernt nie aus, heißt ein Sprichwort. Um sich ein Leben lang weiterzubilden und dazuzulernen, gibt es in Hohenlohe zahlreiche Möglichkeiten. Die Schulbildung beginnt im Alter von fünf bis sieben Jahren mit der Grundschule, wo Kinder hauptsächlich Lesen, Schreiben und Rechnen lernen und auf die weiterführenden Schulen vorbereitet werden. Fast jede größere Gemeinde verfügt über eine Grundschule – insgesamt sind das 125 in den Kreisen Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall.

 

Zu den weiterführenden Schulen zählen die Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen sowie die Werkrealschulen, Sonderschulen für Kinder mit Behinderungen und Gemeinschaftsschulen. Neben den staatlichen gibt es eine Vielzahl privater Schulen, die staatlich anerkannte Abschlüsse vergeben. Der größte Teil der Schüler wechselt nach der Grundschule direkt auf das allgemeinbildende Gymnasium. In der Region kann an 14 Gymnasien und an 22 Berufsgymnasien, -fachschulen und -kollegs die allgemeine Hochschulreife (Abitur) beziehungsweise die fachgebundene oder Fachhochschulreife erlangt werden, die den Weg zum Studium ebnet. Der Weg zum Abitur dauert im Normalfall acht Jahre. An drei G8/G9-Modellschulen, dem Hohenlohe-Gymnasium in Öhringen, dem Martin-Schleyer-Gymnasium in Lauda-Königshofen und dem Albert- Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim, können Schüler zwischen dem Abitur in acht oder neun Schuljahren wählen.

 

Daneben gibt es 24 Realschulen, wo in sechs Jahren die Mittlere Reife erlangt wird, die Voraussetzung für viele Berufsausbildungen ist. Danach kann durch einen Wechsel an ein berufliches Gymnasium auch das Abitur angehängt werden.

Wer sich für den Hauptschulabschluss entscheidet, bleibt in vielen Fällen am Ort der Grundschule, da Grund- und Hauptschulen oft zusammenhängen. Der überwiegende Teil der Hauptschulen wurde im Zug der Reformen von 2010 zu Werkrealschulen, wo Schüler nach der 9. Hauptschulklasse wahlweise eine 10. Klasse anhängen können, um die Mittlere Reife zu erlangen. Das ist auch an den zehn Gemeinschaftsschulen in der Region möglich. Dort ist nach der zehnten Klasse ein Übergang in die gymnasiale Oberstufe ohne zusätzliche Prüfungen möglich.

 

Darüber hinaus bietet die Region auch Erwachsenen Weiterbildungsmöglichkeiten an Einrichtungen wie den Volkshochschulen. Dort werden Kurse in vielen Fachrichtungen angeboten, die privat bezahlt werden. Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können am Goethe-Institut Schwäbisch Hall ihre Kenntnisse aufbessern oder die Sprache von Grund auf lernen. An zahlreichen Musikschulen in der Region können Kinder und Erwachsene ein Instrument lernen und an gesonderten Nachhilfeinstituten ist es für Schüler möglich, Wissenslücken in fast allen Fächern in privat bezahlten Nachhilfestunden zu schließen.

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