GUT GERÜSTET FÜR DIE ZUKUNFT

NACHWUCHSFÖRDERUNG IN DER REGION

Fachkräftemangel – ein Begriff, der mittlerweile in aller Munde ist. Viele Firmen, Kommunen und Institutionen haben sich deshalb das Thema Nachwuchsförderung ganz groß auf die Fahnen geschrieben.

 

Nach Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors fehlen in der Region schon jetzt 13.000 Fachkräfte. Höchste Zeit also, um zu handeln. Der Zusammenschluss Hohenlohe Plus mit den Städten Crailsheim, Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim, Öhringen und Künzelsau hat zwar gute Möglichkeiten, um ein ausreichendes Fachkräfteangebot sicherzustellen, das kann jedoch nur gelingen, wenn das gesamte Potenzial ausgeschöpft wird. „Für das Thema Fachkräftesicherung richten wir unseren Blick auf Auszubildende, Ältere, Frauen, An und Ungelernte. Da nicht alle freien Stellen mit Personen aus der Region besetzt werden können, unterstützen wir auch den Zuzug aus anderen Regionen Deutschlands und Europas“, erklärt Thekla Schlör, die als Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall- Tauberbischofsheim für die Hohenlohe-Plus-Städte zuständig ist. „Die wichtigste Unterstützung beim Thema Nachwuchsförderung ist eine gute Beratung zu den beruflichen Möglichkeiten und Entwicklungsperspektiven“, ergänzt Petra Fischer, Pressesprecherin der Arbeitsagentur. In Crailsheim gibt es hierfür alle zwei Jahre die Berufsinformationstage. Die Stadt ist in Sachen Nachwuchsförderung gut aufgestellt. Auch in Öhringen werden die Schüler ausgiebig bei einer Ausbildungsmesse informiert. „Die Messe Öhringen bietet Unternehmen und Schulabgängern eine geeignete Plattform, um erste Kontakte zu knüpfen“, erklärt Michael Walter, Wirtschaftsförderer von Öhringen.

Trotz zahlreicher Bemühungen fehlen aber weiterhin rund 2.000 Akademiker. Um das Defizit an Fachkräften aufzufangen, bietet beispielsweise die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) praxisorientierte Studienmöglichkeiten, die an den Bedürfnissen der Wirtschaftspartner ausgerichtet sind. Ein Campus der DHBW befindet sich in Bad Mergentheim. „Die Ansiedlung des Campus war ein Meilenstein für den Bildungsstandort“, betont Marcel Stephan, Wirtschaftsförderer von Bad Mergentheim. „Die DHBW bildet die Nachwuchskräfte aus, die in unserer Region händeringend gesucht werden.“ Mehr als 80 Prozent der Studierenden werden nach Abschluss ihres Studiums übernommen. Insbesondere im ländlichen Raum trägt die DHBW damit zur Attraktivität von Wirtschaftsregionen bei. Die Möglichkeit zu einem berufsbegleitenden Studium gibt es seit mehr als zehn Jahren auch an der Business School der Akademie Würth in Künzelsau. Rund 400 Absolventen haben dort inzwischen ein Studium abgeschlossen. „Wir versuchen immer, die Karrieren unserer Teilnehmer weiter zu verfolgen“, erklärt Daniel Nill, der für den MBA-Studiengang zuständig ist. „Viele machen nach dem Bachelor auch gleich noch den Master und beweisen damit, dass lebenslanges Lernen mehr als ein schönes Schlagwort ist.“

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