LEBEN:

HOHENLOHER SPEZIALITÄTEN

Weidende Schafe und freilaufende Rinder, idyllische Orte, Streuobstwiesen und muntere Flüsse prägen das Bild Hohenlohes. Menschen, die ihre Heimat lieben, produzieren Erzeugnisse, die die Unverwechselbarkeit der regionalen Küche schmecken lassen. Von Apfel bis Zebu, vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein über den Hohenloher Landgockel bis hin zu den Langenburger Wibele reicht das Angebot.

 

Die älteste noch existierende württembergische Rinderrasse, das Limpurger Rind, das Boeuf de Hohenlohe und das Schwäbisch- Hällische Landschwein zeichnen sich durch ihre besonders hohe Fleischqualität aus. Die Tiere erhalten ausschließlich gesundes Futter aus der Region. Die Rinder weiden in den Kocher- und Jagsttälern. Das Fleisch des Schwäbisch-Hällischen Landschweins mit seinem schwarzen Kopf und dem schwarzen Hinterteil ist dunkler als herkömmliches Schweinefleisch und kräftig im Geschmack.

 

Zu den Exoten in Hohenlohe gehören die Zwerg-Zebus, die seit 1979 auf den Weiden in Dörzbach gezüchtet werden. Die Rasse stammt aus Asien und dem Kaukasus. Das Fleisch ist bei Feinschmeckern beliebt.

 

Schafe sorgten bereits im 15. Jahrhundert für die natürliche Landschaftspflege. Der Handel mit den Tieren war im 18. Jahrhundert eine der Haupterwerbsquellen der Hohenloher Landwirtschaft. An der Qualität hat sich bis heute nichts geändert. Das Hohenloher Lamm ist eine Delikatesse, die Gastwirte zu klassischen und außergewöhnlichen Kreationen inspiriert.

 

Gourmets schwärmen vom Hohenloher Landgockel, den es auch in Demeter-Qualität gibt. Sein Fleisch ist besonders saftig. Auch Puten werden in der Region gehalten. Eine Spezialität sind Wachteleier.

 

Das Land an Kocher, Jagst und Tauber ist von der Forstwirtschaft geprägt. Daher stehen häufig Wildspezialitäten auf den Speisekarten. Reh, Wildschwein und Hase sind gesunde Leckereien, die häufig für Gäste und Einheimische auf den Tisch kommen.

 

Die fruchtbaren Böden Hohenlohes und des Taubertals lassen Getreide, Gemüse, Obst und Beeren in Hülle und Fülle gedeihen. Urgetreidesorten wie Emmer, Kamut und Einkorn sind ebenso heimisch wie zum Beispiel der Grünkern. Sie werden gern in der Bio-Küche verwendet. Gemüse von Auberginen bis Zucchini sowie Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen und jede Menge Beeren aus der Region werden auf den Wochenmärkten und in Hofläden angeboten.

 

Käsespezialitäten, auch von Ziege und Schaf, hat die Region ebenso zu bieten wie Stutenmilchprodukte, Bauernbrote und die Tauberforelle.

 

Die bekannteste Nascherei des Hohenloher Landes sind die „Echten Langenburger Wibele“. Seit 1763 werden sie im Familienbetrieb und nun bereits in der siebten Generation hergestellt.

 

Horaff heißt ein in Crailsheim in allen Bäckereien und Konditoreien erhältliches Hefegebäck. In Schwäbisch Hall gibt es die schokoladigen Haller Batzen und die Comburgmöndchen. Der Schneeball ist ein kugelförmiges Gebäck aus Mürbteig, das traditionell mit Puderzucker bestreut wird. Wurden sie einst vor allem zu besonderen Anlässen wie beispielsweise Hochzeiten serviert, können sie heute rund um Rothenburg ob der Tauber in den meisten Bäckereien, Konditoreien und Cafés gekauft werden. Inzwischen gibt es auch mit Nüssen und Schokolade überzogene Schneeballen.

 

Was auf allen Festen der Region dazugehört, ist der Blooz. Den gibt es in süßen und salzigen Variationen, also mit Zwetschgen und Äpfeln oder Speck und Schnittlauch. Weithin bekannt für seine Blooze ist das Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen, das regelmäßig im Herbst gefeiert wird.

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