VON HOHENLOHE AUS DIE WELT ERKUNDEN

Die Unternehmen in Hohenlohe sind Weltmarktführer. Mitarbeiter haben oft die Chance, die Welt zu sehen.

Viele Unternehmen in Hohenlohe sind Weltmarktführer. Sie haben teilweise Standorte über den Erdball verteilt. Mitarbeiter haben so auch oft die Chance, für ihre Firma die Welt zu erkunden.

 

Manuel Wolf und Sina Einsiedler sind bei der Hohenloher R. Stahl AG angestellt. Gearbeitet haben sie für einige Monate in Indien – und dabei interessante Erfahrungen gesammelt.

 

Das Unternehmen ist ein Experte für Explosionsschutztechnologie. Überall dort, wo im Arbeitsumfeld explosive Gase entstehen können, sind die Produkte gefragt. R. Stahl agiert international auf Förderplattformen, in Raffinerien oder der Chemieindustrie.

 

Der Konzern hat Tochtergesellschaften rund um den Globus. Das Unternehmen legt Wert darauf, seinen Mitarbeitern bereits während der Ausbildung einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Ihre Einsätze haben sie in Australien, Indien, Südafrika, Russland, Norwegen, der Schweiz, den Niederlande, USA und Kanada. Dort erleben sie den Arbeitsalltag in den Stahl-Tochtergesellschaften. Im Jahr 2013 nutzten 35 Auszubildende und Studenten diese Chance. In einer fremden Sprache zu kommunizieren, unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten kennen und verstehen zu lernen sowie sich an andere Arbeitsweisen anzupassen sei ein kostbarer Schatz, der das Leben sowohl beruflich als auch persönlich bereichert, so Stahl.

„Mitarbeiter, die im Ausland arbeiten, sind wichtige Vermittler von Wissen und Erfahrungen“, erläutert Stahl-Personalleiter Klaus Jäger.

 

Unter anderem auch beim Hochtechnologie - Unternehmen Wittenstein in Igersheim ist Arbeiten im Ausland möglich. Es entwickelt Planetengetriebe und elektromechanische Antriebssysteme, beispielsweise für die Formel 1, Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt.

 

Wittenstein hat eine Initiative ins Leben gerufen, die der Persönlichkeitsentwicklung und der kulturellen Weiterbildung dienen soll. Sie trägt den Titel „Pioniere auf der Walz“. „Die Walz bietet jungen Menschen nach absolvierter Ausbildung oder Studium und vor Eintritt ins Berufsleben die Möglichkeit einer ganz besonderen Auslandserfahrung: Mit wenigen Vorgaben stellen sie sich selbst eine Aufgabe und organisieren ihren Aufenthalt in einem fremden Land. Sie erkunden, erfahren und erforschen dabei neue Wege. Die Wanderschaft soll den Horizont der jungen Mitarbeiter erweitern und sie anderen Kulturkreisen und Lebensformen näherbringen“, schreibt Wittenstein dazu.

 

Zahlreiche andere Hohenloher Unternehmen ermöglichen Auszubildenden oder jungen Berufstätigen, für unterschiedlich lange Zeiten bei Tochtergesellschaften im Ausland zu arbeiten. Die Ziele dieser Programme sind sich alle ähnlich. Es geht um die Entwicklung von Toleranz, Persönlichkeit und beruflichem Wissen, um das Kennenlernen anderer Gesellschaften und Arbeitsweisen.

 

Unternehmen, aber auch die gesamte Gesellschaft, würden einen neuen, unkomplizierten Umgang mit der Globalisierung brauchen, meint Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein AG.

HOHENLOHE IN ALLER WELT

Mit Hohenlohe haben Menschen in der ganzen Welt täglich Kontakt – ohne, dass diese es wissen. Ob in Klavieren, Parkautomaten oder im Supermarkt: Diese Beispiele zeigen, wie viel Hohenlohe im Alltag steckt.

Hammerköpfe fürs Klavier

Das Unternehmen Abel fertigt bereits seit über 30 Jahren Hammerköpfe für Flügel und Pianos. Die Produkte der Frankenhardter holen das Optimale aus den Instrumenten heraus – und sichern der Firma so den Platz als Marktführer in der Branche. Das Unternehmen ist weltweit tätig und zählt alle namhaften Firmen zu seinem Kundenstamm, wie zum Beispiel Steinway & Sons und Schimmel. „Wir legen Wert auf direkte Beziehungen“, erklärt Norbert Abel, der gemeinsam mit Bruder Frank Abel die Geschäfte leitet. „Uns ist es sehr wichtig, dass ein direkter Kontakt zum Kunden besteht“. Deshalb scheut der Fachmann keinen Weg ins Ausland. Zum Beispiel ist das Familienunternehmen in den USA auf Kongressen präsent.

 

abelpianoparts.de

Heizungen für Blitzer und Parkautomaten

Die STEGO Elektrotechnik GmbH sitzt in Schwäbisch Hall und stellt elektrotechnische Komponenten zur Klimatisierung von Schaltschränken und Gehäusen her, die sicher jedem schon mal begegnet sind. Zu diesen Gehäusen gehören zum Beispiel Zahlautomaten von Parkplätzen und Parkhäusern, die im Freien aufgestellt sind. Auch die Elektronik von Parkschranken muss beheizt werden, damit die Schranken selbst bei Tiefsttemperaturen öffnen und schließen. Verbaut werden spezielle Heizgeräte oder Heizlüfter und Thermostate. Was wenige wissen – auch in stationären Blitzern, die im gesamten Bundesgebiet installiert sind, werden sogenannte Kameraheizungen benötigt, um das Beschlagen des Gehäusefensters zu verhindern und scharfe Bilder zu gewährleisten.

 

VERPACKUNG FÜR KAFFEEKAPSELN UND SHAMPOO

BUNTE UND SICHERE HÜLLE FÜR PRALINEN, CHAMPAGNER & CO

HOHENLOHE plus wird produziert durch die

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SÜDWEST PRESSE Hohenlohe GmbH & Co. KG

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